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Gepa Schönenberger

Aus- und Fortbildung

  • 1963 Geboren in Saarbrücken
  • 1986 Gesellenbrief mit Auszeichnung als Landessiegerin
  • 1989 Ausbildung zur Gemmologin und Diamantgutachterin
  • 1993 Meisterbrief im Goldschmiedehandwerk, Meisterschule Kaiserslautern
  • 1994 Mitglied des Berufsverbands Kunsthandwerk
  • 2015 Abschluss zur Restauratorin im Gold- und Silberschmiedehandwerk

Firmenentwicklung

  • 1993 Eigenes Atelier in Saarbrücken
  • 1994 Ausstellung im Atelier Mols in Jülich Gemeinschaftsausstellungen im Verband der Angewandten Kunst Saar
  • 2003 Eigenes Atelier in Waldfischbach-Burgalben
  • 2004 Eigene Galerie in Waldfischbach-Burgalben, Welschstraße 11
  • 2014 Eigene Galerie mit Werkstatt in Waldfischbach-Burgalben, Welschstraße 14

Auszeichnungen

  • 2006: Bunz Award

Mein Anspruch an Restaurierungsarbeiten

Höchste Qualität

Mein eigener Anspruch ist es, die bestmögliche Arbeit zu liefen. Mein Ziel bei einer Restaurierung ist es, dass das Objekt 50 bis 100 Jahre weitere Jahre in einem guten Zustand erhalten bleibt.

Innere Einstellung

Restaurieren ist nicht nur ein Job für mich, es bedeutet mir viel mehr. Dementsprechend strenge ich mich auch bei meinem täglichen Schaffen an.

Respekt

Ich habe Respekt vor der Geschichte der Stücke und der handwerklichen Leistung ihrer Erbauer. Alte Arbeitstechniken werden heute nur noch selten benutzt.

Referenzen

Schrein des Heiligen Simon Abtei Sayn
(2015/2016)

Auf Einladung von Michael van Ooyen, Gold- und Silberschmiedemeister sowie Werkstattleiter der Goldschmiede der Schönstätter Marienbrüder, wirkte ich an der Restaurierung des Simonschreins der Abtei Sayn mit. Der um 1220 entstandene Schrein beherbergt eine Reliquie des heiligen Simon in einem silbernen Innenschrein aus dem 17. Jahrhundert.

Der Holzkorpus ist vollständig mit vergoldeten Kupfer- und Messingelementen, Glaskassetten, barocken Glassteinen und historistischen Verzierungen bedeckt. Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen hatten Holz und Metall stark geschädigt. Festgestellt wurden unter anderem Schimmel- und Pilzbefall, Brüche, Fehlstellen, Korrosion, Verschmutzungen und Putzmittelreste.

Für die Restaurierung wurden sämtliche Metallteile und Verzierungen abgenommen und auf 1:1-Vorlagen dokumentiert. Anschließend wurden sie gereinigt, neutralisiert, getrocknet, konserviert und teilweise stabilisiert. Nach der Restaurierung des Holzkorpus konnten alle Elemente wieder an ihren ursprünglichen Positionen befestigt werden.

Teile des Altarensembles Gnadenkapelle Maria Rosenberg (2015)

Im Rahmen der Restaurierung der Gnadenkapelle Maria Rosenberg in Waldfischbach-Burgalben im November 2015 restaurierte ich in Abstimmung mit der kirchlichen Denkmalpflege des Bistums Speyer das Tabernakel, das Altarkreuz, die Kronen der Marienfigur und des Jesuskindes sowie die Altarleuchter.

Das Tabernakel wurde demontiert, gereinigt und von Schmutz, Putzmittelresten und Korrosion befreit. Die emaillierten Engelplatten wurden mit Ethanol gereinigt, die Metallplatten galvanisch vergoldet und anschließend wieder montiert. Zudem erhielt der Innenraum eine neue Verkleidung aus weißem Leder.

Auch das Altarkreuz wurde zerlegt und gereinigt. Der bronzene Christuskorpus wurde versilbert, weitere Messingteile galvanisch vergoldet. Kleinere Schäden am Email und eine fehlende Messingkugel wurden ergänzt. Die silbernen Kronen wurden gereinigt, neu vergoldet und poliert. Die Altarleuchter wurden entlackt, gereinigt, leicht poliert und mit Zaponlack vor erneutem Anlaufen geschützt.

Altar Wissen (2014)

Auf Einladung des leitenden Restaurators Norbert van Ooyen wirkte ich 2014 und 2015 gemeinsam mit Michael van Ooyen und Theresa Thiering an der Restaurierung des Altars in der Kapelle von Wasserschloss Wissen in Weeze mit.

Der 1881/82 von der Firma Wüst nach einem Entwurf des Architekten Statz gefertigte Altar besteht aus Messingelementen, Emailarbeiten und verschiedenen Aufbauten auf Holz- und Stahlkonstruktionen. Er wurde vollständig zerlegt, sorgfältig gereinigt und dokumentiert. Sämtliche Nägel, Schrauben und Zierteile wurden auf vergrößerten Vorlagen fixiert, damit sie später wieder an ihrer ursprünglichen Position angebracht werden konnten.

Durch die Reinigung wurden Schmutz und Korrosion entfernt. Anschließend wurden die Metalloberflächen passiviert und der Altar wieder vollständig zusammengesetzt. Heute fügt er sich erneut harmonisch in den restaurierten Innenraum der Kapelle ein.

Für die angenehme Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch danke ich Norbert van Ooyen, Michael van Ooyen und Theresa Thiering herzlich.

Gepa Gold
Gepa Schönenberger

Welschstraße 14
67714 Waldfischbach-Burgalben

Telefon+49 06333 279 773

E-Mailgs@gepa-gold.de

Öffnungszeiten:

Mittwoch, Donnerstag, Freitag:
10:00 – 12:30 Uhr & 14:00 – 18:00 Uhr

Montag, Dienstag, Samstag:
nach telefonischer Vereinbarung